Maifest in Hirschzell

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Hirschzell feiert Maifest und erneuert Maibaumtafeln

Seit vier Jahren findet das Maifest in Hirschzell nicht mehr am Jakob-Schneider-Platz, sondern im weitläufigen Außenbereich des Dorfgemeinschaftshauses statt. Dieses Jahr wurde es von allen Vereinen des Stadtteils gemeinsam veranstaltet. Unter den schattigen Kastanien war es bei dem schönen Wetter am 1. Mai brechend voll. Am Vormittag hatten die Hirschzeller Kindergarten- und Grundschulkinder ihren Auftritt. Unterstützt wurden sie von der Jugendkapelle Hirschzell. Danach unterhielt die Musikkapelle Hirschzell das Publikum mit Blasmusik. In der Mittagszeit spielten die Blechklappen, eine kleine Besetzung mit traditionellem und modernem Programm. Die Feuerwehr Hirschzell stellte ihr Löschgruppenfahrzeug aus und informierte über die Feuerwehrausbildung. Kinder konnten sich im Löschen mit der Kübelspritze erproben. Auch die Hüpfburg wurde von ihnen gut angenommen. Die Hirschzeller Schützen, die im Dorfgemeinschaftshaus ihren Sitz haben, boten Lichtgewehrschießen an und informierten über den Schießsport. Neben Bratwürsten, Steaks, Pommes, Krautschupfnudeln sowie Kaffee und Kuchen gab es das beliebte Kesselfleisch aus der Gulaschkanone.

Eine kleine Ausstellung zeigte die Entwicklung des Hirschzeller Maibaums. In seiner gegenwärtigen Form gibt es ihn seit 1977, auch wenn er damals noch am alten Sportplatz in der Nähe des heutigen Feuerwehrhauses stand. Die Tafeln am Baum stellen die Handwerks- und Wirtschaftsbetriebe sowie die Vereine und öffentlichen Einrichtungen des Dorfes dar. Die Maibaumschilder wurden dieses Jahr aus Metall komplett neu gefertigt. Zuvor waren sie aus Holz, das jedoch zu stark verwitterte. Auch wenn über die Jahre manche Tafeln wegfielen, weil die Betriebe nicht mehr im Ort vertreten waren, und neue hinzukamen, sind die meisten der an dem Baum angebrachten Symbole mit den Originalen aus den siebziger Jahren identisch. Die Entwürfe für die ursprünglichen Tafeln stammen von dem verstorbenen Oberstudienrat Johannes Müller. Der 24 Meter hohe Baum wurde bereits am Sonntag vor dem ersten Mai aufgestellt und beschildert.

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